22.05.2016
News

new talents – biennale cologne 2016 STADT – TANZ – FLUSS Der Tanzparcours von new talents – biennale cologne

©TANZweb_die Gewinnerin in 2014_

 

 

new talents – biennale cologne 2016

STADT – TANZ – FLUSS

Der Tanzparcours von new talents – biennale cologne

 

Mittwoch, 25. Mai 2016
Freitag, 27. Mai 2016
Führungen mehrmals täglich zwischen 16 und 20 Uhr
Preisverleihung Choreografie-Preis: Freitag, 27. Mai 2016 um 21 Uhr (Kolbs im Kulturquartier)

 

 

Zur Jubiläumsausgabe des zweiwöchigen Kunstfestivals new talents – biennale cologne in der Kölner Innenstadt geht es mit dem Tanz auf eine urbane Entdeckungsreise: In Kooperation mit dem KunstSalon e.V. präsentieren sechs junge ChoreografInnen überraschende, ortspezifische Tanz-Performances im öffentlichen Raum und an versteckten Orten. Kuratorin für den Tanzparcours ist Mia Sophia Bilitza.

 

Unter dem Motto „STADT – TANZ – FLUSS“ führt dieser Tanzparcours entlang der West- Ost-Achse von der Kirche St. Michael am Brüsseler Platz bis an den Rhein. Mehrmals täglich finden auf dieser Strecke von Experten geführte Touren in kleinen Gruppen statt, die die Besucher von Station zu Station begleiten und die Sichtweise auf das Alltägliche verrücken. Die Touren werden am Mittwoch, den 25. Mai und am Freitag, den 27. Mai zwischen 16 und 20 Uhr angeboten.

 

Weitere Informationen zu den Touren und Zeiten finden Sie auf www.newtalents-cologne.de.

Ticketreservierungen mit dem Stichwort ‚Tanz‘ unter

anmeldung@newtalents-cologne.de.

22.05.2016
News

DIESE WOCHE IST ES WIEDER SOWEIT: SOLO|DUO NRW+FRIEND 8. INTERNATIONALES NACHWUCHS TANZFESTIVAL UND WETTBEWERB 27. BIS 29.MAI BARNES CROSSING

©Paul Schütz_Enyer Ruiz

 

 

 

DIESE WOCHE IST ES WIEDER SOWEIT:

SOLO|DUO NRW+FRIEND

8. INTERNATIONALES NACHWUCHS TANZFESTIVAL UND WETTBEWERB

 

 

27. BIS 29.MAI BARNES CROSSING

 

 

Ankündigung des Veranstalters:

 

Das in den letzten Jahren immer im Herbst stattfindende Festival zieht um in den Frühling! Bereits im achten Jahr veranstaltet BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst im Mai 2016 in Köln das internationale Tanzfestival SoloDuo NRW + Friends.

 

An zwei Abenden werden wieder 24 Solo-/Duo-Short-Cut-Choreografien, davon 10 Soli und 14 Duos (Soli max. 6 Minuten Länge, Duos max. 9 Minuten Länge) aus NRW (Essen, Köln, Düsseldorf) sowie aus Deutschland (u.a. Berlin, Görlitz, Freiburg im Breisgau, München, Coburg) und den Ländern Pakistan, Niederlande, Belgien, Israel, Österreich, Schweden, Italien in den Wettstreit gehen.

 

Das Format des SoloDuo Tanzfestivals begeistert jedes Jahr wieder das Publikum. Die ganze Bandbreite des jungen zeitgenössischen Tanzes aus Deutschland und Europa wird gezeigt – so ist für jeden etwas dabei und man kann einen breitgefächerten Eindruck der internationalen Tanzlandschaft komprimiert genießen.
Kooperation mit SzólóDuó Fesztivál – Budapest (Ungarn)

 

Nach sieben Jahren Kooperation mit Orkesztika Foundation Budapest wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der 2 Millionenstadt Budapest, der Donau-Metropole Osteuropas, fortgesetzt.

 

Die Gewinner des Festivals SoloDuo NRW + Friends in Köln werden zusätzlich zum ersten Preis für das beste Solo und für das beste Duo sowie zum Nachwuchspreis Solo und Nachwuchspreis Duo zum internationalen Format des seit 18 Jahren bestehenden Budapester SzólóDuó Táncfesztiváls zur Endrunde als Teilnehmer des Wettbewerbs eingeladen.
Die Kölner Gewinner konnten seit 2011 jedes Jahr in Budapest die Jury überzeugen und damit in mindestens einer Kategorie den Wettbewerb für sich entscheiden.

 

 

 

BarnesCrossing

 

Die Tanzszene einer Stadt braucht Orte. Orte zum Arbeiten. Orte, an denen man sich begegnet. Barnes Crossing schafft diesen Begegnungs- und Arbeitsraum auf dem unverwechselbaren Gelände der alten Wachsfabrik.

 

Barnes Crossing vertritt mit 11 Künstler*innen ein großes Spektrum des zeitgenössischen Tanzes und auch einen großen Teil der Kölner Tanzszene. BarnesCrossing ist ein selbstverwaltetes Netzwerk für TanzPerformanceKunst: ist Veranstaltungsort, Probenraum, Kommunikationsplattform, Produktionsstätte, Fortbildungsforum, Verein, Netzwerkträger und Nachwuchsförderstelle. Alles gleichzeitig. Das hat einmaligen Stellenwert für Köln und NRW.

 

Der Künstler, die Künstlerin erhält Stärkung, kann produzieren und aufführen und sich beheimaten. Das Zusammenwirken erlaubt ständige lokale Präsenz von zeitgenössischem Tanz und ermöglicht damit gleichzeitig international und lokal zu arbeiten. Barnes Crossing schafft durch Rückhalt und Unabhängigkeit Freiräume, in denen innovative Experimente gewagt und ausgearbeitet werden können. Mit unserer Arbeits- und Herangehensweise, nicht zuletzt in unseren Projekten für und mit Kindern und Jugendlichen, zielen wir auf Partizipation und dem Erleben und Ausweiten des eigenen Aktions- und Spielraums.

20.05.2016
deutsch: kritiken / interviews, News

VON DER SINNLICHKEIT DES INTERNETS… – GERDA KÖNIG | DIN A13 mit upDATING YOU in der Wachsfabrik

 

 

VON DER SINNLICHKEIT DES INTERNETS…

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GERDA KÖNIG | DIN A13 mit upDATING YOU in der Wachsfabrik
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Wie profund, sinnlich und erfüllend sind und können  Social Media und Internet sein?

 

ein Kommentar von Klaus Dilger

 

 

Gerda König | DIN A13 passt sich in ihrem neuesten Stück upDATING YOU, trotz hoher Ambition,  zu häufig der Topografie des Gegenübers an, auf das sie Teile ihrer neue Arbeit stützt, oder besser dessen Kommunikationsoberfläche, neudeutsch auch „Interface“ genannt. Das Stück kreist um Internet, soziale Netzwerke, Partnerbörsen und Beziehungen im Zeitalter desselben. Kommuniziert wird mittels eines Computerbildschirms, Smart Phones oder TAblets und die sind nun mal alle – ziemlich flach. – Und so ist auch die Behandlung des Themas – Leider! – Wer die Arbeiten der intelligenten Choreographin aus den letzten Jahren kennt, die sie mit Tänzerinnen und Tänzern aus Sri Lanka, Venezuela, Israel oder dem Senegal erarbeitet hatte, der muss enttäuscht sein. Viel zu selten gelingen ihr Bilder die unter die Haut gehen, die die Oberfläche durchdringen und die Abgründe sichtbar machen, die sich hinter diesem Sujet ja durchaus verbergen.

 

 

 

So entsteht im Rahmen des Sommerblut Festivals 2016  auf der Bühne von Barnes Crossing, im Kunstzentrum in der Wachsfabrik, ein Stück das nur selten zu berühren vermag. Das Thema des „zweiten Ichs“, der körperlosen virtuellen Präsenz, die Erschaffung eines Wunsch-Egos versus der wirklichen Begegnung, des körperlichen Austausches, der möglichen Ängste und Sehnsüchte, bleiben allenfalls wörtlichen Beschreibungen überlassen.
Irgendetwas, das das Erwartbare und Wahrscheinliche zu übertreffen vermag, also das, was Kunst und vor allem Bühnen- und Tanzkunst eigentlich ausmachen könnte, sucht man hier häufig vergeblich.

 

 

 

 

Vielleicht lag es daran, dass die Künstler ihre schöpferische Verantwortung zu sehr der fremden  Mitwirkung aus dem Internet übertragen haben?

Im Programmzettel heisst es: „…upDATING YOU ist ein dokumentarisches, multimediales Tanztheaterstück rund um das Internet und Beziehungen. Der Clou: Schon während der Produktionsphase setzt das künstlerische Team auf Social Media und das Internet – das Feedback der Community fließt in den Probenprozess mit ein!…Der sozialpolitische Ansatz der Produktion bildet sich nicht nur im Internet ab. Er wird dort gespiegelt.“

 

Bei so wenig künstlerischer Substanz, die aus dem Internet, der “Community”, in ein Bühnenwerk und den damit verbundenen realen und unmittelbaren Austausch mit einem Publikum geflossen zu sein scheint, wäre es vermutlich klüger gewesen, das Experiment in einer Dokumentation aufzuarbeiten und sich der künstlerischen Notbremse zu bedienen, um doch noch ein sehenswertes Bühnenprodukt zu schaffen. Was bleiben könnte , wäre die Rückspiegelung der wenigen lohnenswerten Bilder aus der Aufführung zurück ins Internet und die Hoffnung auf einen lebhaften BLOG oder sonstige mediale Resonanz und Austausch.

HIER GEHT ES ZUM VIDEO

 

Mixed-abled Tanztheater, seine Choreograph*innen und Tänzer*innen ernst zu nehmen, bedeutet auch den bonusfreien Maßstab anzulegen, der für jede Form der Tanzkunst gelten sollte. Gerda König | DIN A13 hat keinen Bonus nötig, das hat sie in früheren, eingangs erwähnten, Stücken bewiesen!

 

04.03.2016
News, Videos

PINA BAUSCH und das Tanztheater 4. März bis 24. Juli 2016 in Bonn

PRESSEBILDERPINA BAUSCH BUNDESKUNSTHALLE ERÖFFNUNG.022

PINA BAUSCH
und das Tanztheater
4. März bis 24. Juli 2016 in Bonn

 

VIDEOIMPRESSIONEN DER ERÖFFNUNG

 

Pina Bausch (1940–2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und als eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. In der Bundeskunsthalle wird ihr Schaffen nun erstmals in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Werk in Form der auf die Bühne gebrachten Stücke. In den Fokus gerückt werden vielmehr vor allem die Grundlagen ihrer Arbeit, ihre Vorgehensweise, die wesentlichen Aspekte und die Menschen, die sie auf diesem (Arbeits-)Weg begleitet haben. Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs.

 

Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ – jenes legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern entwickelt hat. In der Bundeskunsthalle aber wird er zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheater Wuppertal, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum für die Besucher werden.

ALLE INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG UND DEM PROGRAMM IN DER LICHTBURG:
http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellung…/pina-bausch.html
http://www.pina-bausch-ausstellung.de

23.02.2016
News