27.03.2017
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Premiere: Silke Z. resistdance DIE METABOLISTEN Stoff wechseln – am 30. und 31. März 2017 im Bürgerhaus Alte Feuerwache, Beginn jeweils 20 Uhr

 

Premiere: Silke Z. resistdance

DIE METABOLISTEN

Stoff wechseln

 

am 30. und 31. März 2017 im Bürgerhaus Alte Feuerwache, Beginn jeweils 20 Uhr

 

 

PRESSEMITTEILUNG:

 

Die Tanzproduktion DIE METABOLISTEN – Stoff wechseln unternimmt eine Reise durch die Erfahrungswelt eines Performers – vom jungen, energiegeladenen, in die Zukunft blickenden, hin zum älter werdenden, erfahrenen, aus der Vergangenheit schöpfenden Körper auf der Bühne.

 

Erfahrung. Wissen. Energie. Emotion. Stoff im permanenten Wechsel.

In unserer Gesellschaft, in der das Älterwerden von jüngeren Generationen häufig mit einer Ansammlung von Defiziten gleichgesetzt wird, zelebrieren DIE METABOLISTEN die Erfahrung und das Wissen, das sich ein Performer mit zunehmendem Alter angeeignet hat. Damit einhergehend entsteht eine Gelassenheit, Spielfreude und ein glaubhafter Ausdruck.

 

Was kann der ältere Performer an die nächste Generation weitergeben? Wie kann die jüngere Generation den älteren Performer bereichern?

 

15 Performer zwischen 19 und 63 Jahren verhandeln tänzerisch auf Augenhöhe ihre körperlichen Möglichkeiten. Auf der Bühne lesen und selektieren sie die Bewegungen der anderen und transformieren sie gemäß ihren innewohnenden Erfahrungen zu eigenen, neuen Bewegungsabläufen. DIE METABOLISTEN regen zu einem lebendigen und auf den Körper fokussierten Austausch zwischen Generationen an.

25.03.2017
News

RICHARD SIEGAL / BALLETT OF DIFFERENCE UND SCHAUSPIEL KÖLN / TANZ KÖLN Pressemeldung des Schauspiel Köln Tnanz Köln

©Ana Lukenda_von links nach rechts: Dietmar Lupfer, Bettina Milz, Richard Siegal, Hanna Koller, Stefan Bachmann

 

Pressemeldung

des Schauspiel Köln | Tanz Köln

 

RICHARD SIEGAL / BALLETT OF DIFFERENCE
UND SCHAUSPIEL KÖLN / TANZ KÖLN

 

Köln, 24. März 2017

 

Eine Kooperation zwischen Tanz und Schauspiel in mehreren Teilen

 

Das Schauspiel Köln, Tanz Köln und die auf Grundlage der dreijährigen Förderung der Landeshauptstadt München neu gegründeten Tanzkompagnie Richard Siegal / Ballet of Difference des international bekannten Choreografen Richard Siegal planen eine längerfristige Kooperation und künstlerische Partnerschaft. Die Zusammenarbeit ist auf zunächst drei Jahre angelegt und erfolgt in mehreren Schritten.
Bereits im Jahr 2017 entsteht die erste Produktion von Richard Siegal / Ballet of Difference als Koproduktion mit Tanz Köln: Die Premiere MY GENERATION wird ermöglicht durch die Förderung der Landeshauptstadt München und durch das Dance Festival, das sein Programm am 11. Mai 2017 in der Muffathalle, der Münchner Residenz von Richard Siegal, damit eröffnet und wird am 14. Juli 2017 im Rahmen der internationalen Tanzgastspiele von Tanz Köln im Depot des Schauspiel Köln zu sehen sein.

 

In der Spielzeit 2017/18 wird die Zusammenarbeit intensiviert: TRIPLE BILL, das neben einer Neukreation des Choreografen Richard Siegal seine ursprünglich für das Bayerische Staatsballett entstandene Choreografie UNITXT und eine der Choreografien aus MY GENERATION in völlig neuem Kontext zu einem dreiteiligen Werk verbindet, wird städte- und länderübergreifend zu gleichen Teilen in München und Köln geprobt. Die Premiere ist für Februar 2018 am Schauspiel Köln geplant. Im Anschluss wir die Produktion in München zu sehen sein.

 

In der Spielzeit 2018/19 werden dann das Schauspiel Köln und Richard Siegal / Ballet of Difference nicht nur räumlich, sondern auch konzeptionell und künstlerisch gemeinsam Neuland betreten. Nach den beiden reinen Tanzproduktionen wird als Kooperation zwischen Richard Siegal / Ballet of Difference und dem Schauspiel Köln ein großes genreübergreifendes Crossover-Projekt entstehen. In diesem Projekt, dessen Premiere für Ende 2018 / Anfang 2019 geplant ist, werden Tänzer der Kompagnie und Schauspieler des Schauspiel Köln gemeinsam auf der Bühne stehen und sich dabei nicht nur formal in unterschiedlichen (künstlerischen) Sprachen begegnen, sondern auch die Unterschiedlichkeit von Kulturen und den Schwierigkeiten ihrer Begegnungen zum inhaltlichen Thema der Produktion machen.

 

Ergänzt wird die künstlerische Arbeit an den Standorten München und Köln durch zahlreiche gemeinsame Workshops, Lectures und zwei Symposien, sowie dem partizipativen Projekt IF / THEN FÜR ALLE, das in den jeweiligen Städten auch zahlreiche Akteure der freien Tanzszene in den Arbeitsprozess mit einbindet.

 

Die Neugründung der Kompagnie Richard Siegal / Ballet of Difference in München, ist durch die Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln und Tanz Köln von Anfang an auf Expansion angelegt. Über mehrere Jahre wird der Residenzgedanke der Kompagnie systematisch auf zwei Städte ausgeweitet, wodurch der Kompagnie ganz neue künstlerische Möglichkeiten entstehen. Gleichzeitig werden das Schauspiel Köln und Tanz Köln erstmals seit mehreren Jahren ohne eigene Tanzkompagnie in Köln wieder mit einer Kompagnie kooperieren, deren Tänzerinnen, Tänzer und Choreograf nicht nur im Rahmen der renommierten Tanzgastspiele zu Gast sind, sondern über einen längeren Zeitraum selbst in Köln produzieren.

 

Das skizzierte Gesamtprojekt wird in seiner Größe nur durch das Zusammenspiel verschiedener Partner möglich. Eine dreijährige Förderung der Stadt München (2016-2018) ermöglicht es Richard Siegal, seine eigene Kompanie Richard Siegal / Ballet of Difference zu gründen.

 

Weitere Kooperationspartner ermöglichen dieser Projektkompagnie über einen längeren Zeitraum zu arbeiten und zu produzieren. Für den Beginn der Arbeit ist Richard Siegal / Ballet of Difference in München beheimatet, wo auch die erste Premiere herauskommen wird. Im Verlauf der Zusammenarbeit erweitert Richard Siegal / Ballet of Difference seine künstlerischen Aktivitäten im Rahmen der umfassenden Kooperation mit dem Schauspiel Köln, die Zusammenarbeit mit München ist die Grundlage dafür. Von Kölner Seite aus wird die Kooperation zum einen im Rahmen eines Koproduktionsbeitrags durch die Tanzgastspiele an den Bühnen Köln ermöglicht. Zusätzlich werden Mittel aus dem Produktionsetat des Schauspiel
Köln für die Zusammenarbeit bereitgestellt.

 

Das Land Nordrhein-Westfalen, das wichtige Impulse für die Zusammenarbeit zwischen Richard Siegal / Ballet of Difference und Schauspiel Köln / Tanz Köln gegeben hat, fördert den Aufbau der Kompagnie und die Kooperation mit dem Schauspiel Köln über das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer zusätzlichen Landeskulturförderung über mehrere Jahre. Die Förderung erfolgt auf der Basis des neuen Kulturförderplans 2016-2018 im Rahmen des Modellprojekts „Theater Hybrid“ zur mehrjährigen und strukturellen Zusammenarbeit zwischen kommunealen Theatern und freien Ensembles. Weitere Förderer werden in den nächsten Monaten dazukommen.

17.03.2017
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DAS TANZPROGRAMM BEI TANZ NRW 2017 WURDE VORGESTELLT

©TANZweb.org_HartmannMüller_Du bist nicht allein

 

 

DAS TANZPROGRAMM BEI
TANZ NRW 2017 WURDE VORGESTELLT

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PRESSEMITTEILUNG
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Die Veranstaltergemeinschaft von tanz nrw 17 stellt das Festivalprogramm vor
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Das landesweite biennale Festival tanz nrw zeigt vom 3. bis 14. Mai in acht Städten eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen von 22 Kompanien aus Nordrhein-Westfalen. Als Satellitenprogramm integriert tanz nrw 17 erstmals das Programm der städtischen Tanzensembles und zeigt so die gesamte Bandbreite im Tanzland NRW.
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Im Rahmen eines Pressegesprächs im tanzhaus nrw in Düsseldorf gaben Vertreter*innen der veranstaltenden Tanzproduzenten-Konferenz am 15. März das Programm des landesweiten Festivals bekannt. Staatssekretär Bernd Neuendorf vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Fachbereichsleiter Musik/Tanz/Theater der Kunststiftung NRW, und Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats, stellten zudem die Besonderheit des Festivals heraus. „Das Festival tanz nrw gibt zwölf Tage lang in acht Städten einen intensiven Einblick in aktuelle Tanzproduktionen. Dabei wird insbesondere die Arbeit von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern in den Fokus gerückt. Diese individuelle Künstlerförderung ist der Landesregierung ein zentrales kulturpolitisches Anliegen”, sagte Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf.

 

©TANZweb.org_“would you like an invitation…“_Rodolpho Leoni

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Zwölf Tage lang gewähren in Nordrhein-Westfalen arbeitende Choreograf*innen und Kompanien zwischen Münster und Bonn einen Einblick in ihre Arbeiten – und machen so die Vielfalt der hiesigen zeitgenössischen Tanzszene sichtbar. Zum ersten Mal wurden die Produktionen für tanz nrw über einen Open Call kuratiert, für den sich 92 Tanzschaffende aus Nordrhein-Westfalen beworben haben. Ausgewählt wurden 24 Produktionen, darunter von renommierten Choreograf*innen wie Raimund Hoghe, Alexandra Waierstall und Angie Hiesl + Roland Kaiser, aber auch von Nachwuchstalenten wie nutrospektif, Josefine Patzelt und Lenah Flaig. Begleitet wird das künstlerische Programm auf den Bühne abermals von überwiegend kostenlosen Workshops, Gesprächsreihen, Ausstellungen und Videoinstallationen.
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Neues Format: Kooperation mit Tanzensembles der Stadttheater
In einer ersten Kooperation schlägt tanz nrw 17 in diesem Jahr den Bogen zu den städtischen Bühnen NRWs. Das Satellitenprogramm ermöglicht so einen Dialog zwischen freier Szene und städtische Ensembles und lässt das Publikum durch Probenbesuche, Hausführungen und Gesprächsrunden einen Blick hinter die Kulissen der großen Häuser werfen.
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In Kooperation mit dem NRW KULTURsekreatariat rückt tanz nrw abermals die Recherchearbeit mit Nachwuchskünstler*innen in den Fokus. In der diesjährigen Edition erhalten Absolvent*innen und junge Künstler*innen aus NRW mit SPRUNGBRETT < > TANZRECHERCHE NRW die Möglichkeit, ihre Ideenfindung und Recherche in einer dreiwöchigen produktionsunabhängigen Rechercheresidenz von Mentor*innen begleiten zu lassen. Der Erfolg des Pilotprojekts der vorherigen Festivalausgabe zeigt sich auch in diesem Jahr: Özlem Alkis, Sprungbrett-Teilnehmerin aus dem Jahr 2015, ist bei mit gleich zwei Bühnenarbeiten in Düsseldorf und Köln zu sehen und Lili M. Rampre, ebenfalls Sprungbrettlerin, zeigt eine eigene Installation in Essen.

 

 

©TANZweb.org_“BASMALA-Freund oder Feind“_RENEGADE

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Über tanz nrw 17
Die überregionale Präsenz des Festivals wird erst möglich durch die Kooperation der Veranstaltergemeinschaft von acht NRW-Tanzproduzenten und kommunalen Partnern aus acht Städten Nordrhein-Westfalens, die bereits zum sechsten Mal erfolgreich zusammenarbeiten. Seit 2007 ist tanz nrw ein erfolgreiches Modell, das durch dieses nachhaltige Engagement das Interesse für den Tanz in NRW stärkt und vernetzte Strukturen aufbaut.
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tanz nrw 17 IN ZAHLEN
8 Veranstalter aus 8 Städten
12 Tage
16 Veranstaltungsorte
22 Ensembles und 2 Sprungbrett-Künstlerinnen
24 Produktionen und 19 Extras
54 Vorstellungen
8 Satelliten/Städtische Tanzensembles in 10 Städten mit 13 Produktionen und 3 Extras
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tanz nrw 17 ‒ Biennales Tanzfestival in acht NRW-Städten
3. bis 14. Mai 2017, Eröffnung am 3. Mai bei PACT Zollverein in Essen

07.03.2017
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